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Der beispiellose Prozess der Veränderungen im „Nachwendeeuropa“ ab 1989/90 hat auch den Grenzraum entlang der Neiße nicht ausgelassen.

Für die reichlich vorhandenen Defizite, wie z. B.

  • dramatisch geschädigte Umwelt, geringe Grenzdurchlässigkeit, fehlende und/oder desolate Infrastruktur
  • Sprachbarriere und kaum vorhandene grenzüberschreitende Kommunikation
  • erhebliche, aus der Geschichte resultierende Vorbelastungen

mussten Lösungen gefunden werden.

Die Mehrzahl der Probleme waren grenzüberschreitend verzahnt und konnten nur in grenzüberschreitender Kooperation gelöst werden.

Dies schien nur mittels angepasster spezieller Instrumente möglich.

Im Erfahrungsaustausch mit damaligen Vordenkern und heutigen Partnern und Freunden aus Westeuropa wurde als zwingende Notwendigkeit die Institutionalisierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erkannt und als

Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

realisiert.

Erster Meilenstein dieses Prozesses war die Internationale Konferenz in Zittau (Initialkonferenz) am 23.-25. Mai 1991 unter Schirmherrschaft der Staatspräsidenten Havel, Wałęsa und v. Weizsäcker, welche ein Memorandum verabschiedeten, dass die Grundzüge des weiteren Handelns skizzierte.

Die formale Gründung wurde in der ersten Sitzung des gemeinsamen Rates am 21.12.1991 vollzogen.